Die Projekte des Arbeitsbereichs „Hochschule und Arbeitswelt“ befassen sich mit verschiedenen Schwerpunkten:

Zum einen sollen Projekte, die sich an Studierende und AbsolventInnen richten für diese Zielgruppe den Übergang ins Berufsleben erleichtern. In diesem Zusammenhang werden Lehr- und Lernformen entwickelt, die verschiedene Kompetenzbündel an Universitäten ausbilden.
Projekte sind eine geeignete Form mit diesen Ansätzen zu experimentieren. Solche experimentiellen Projekte werden nicht nur auf Ebene des Arbeitsbereichs durchgeführt, sondern auch innerhalb von Lehrprogrammen entwickeln Studierende Projekte, die sie beispielsweise auf einer Projektmesse im Lehrprogramm „Universität & Arbeitsmarkt“ öffentlich vorgestellt haben. Vorgestellt wurde beispielsweise das Projekt ALT.MACHT.NEU“, das sich einem bislang in der Stadtentwicklung wenig beachteten Thema widmet: dem Alt-Werden. Das Projektteam „RES[i] horcht Raum“ hat partizipativ mit SeniorInnen Ideen für eine altersfreundliche Rossau (9. Bezirk) erarbeitet und öffentlichkeitswirksam Lobbying betrieben. In einer Expertise wurden Erfahrungen wissenschaftlich aufgearbeitet. Das innovative Projekt stieß sowohl bei SeniorInnen als auch bei Fachexperten auf großes Interesse. Zu Projekten auf der Projektmesse oder als Download pdf (2,4 MB)

Zum anderen werden Projekte durchgeführt, die sich der wissenschaftlichen Reflexion und Erarbeitung von Programmen widmen. Beispielsweise wurden unter Zugrundelegung der sozialen Netzwerkanalyse Kommunikationsstrukturen zwischen Betriebsrat und Belegschaft in Unternehmen der Wirtschaft und der Medien analysiert. Aber auch die eigene Wissenschaftskultur wird über selbstreflexive Projekte einer Analyse unterzogen. Spezifische Kommunikationsformen wie Evaluation als selbstorganisierte Rückmeldung werden dabei beispielsweise als besondere Form der Qualitätssicherung in Forschung und Lehre näher betrachtet.