
Das Projekt UNIVERSITÄT & ARBEITSMARKT - Berufsorientierung und prozessorientiertes Lernen wurde von 2003-2005 durchgeführt und hat sich an orientierungssuchende StudentInnen und AbsolventInnen an der Schnittstelle zwischen Universität und Arbeitswelt gewandt. Der Fokus lag auf der Auseinandersetzung mit den eigenen Kompetenzen sowie den beruflichen Zielsetzungen und Interessen am Ende des Studiums.
Im Zentrum des Projektes stand ein dreisemestriges Lehrprogramm für insgesamt 51 TeilnehmerInnen. Im Rahmen von drei lehrgangsartig geführten Kursen führten die Studierenden Praxisprojekte durch und wurden dabei von ExpertInnen begleitet. Die Arbeit am individuellen Projekt hat an Universitäten erworbenes Fachwissen mit Prozesswissen verbunden. Ein Bündel an Spezialseminaren unterstützte die Projektarbeit, um Prozesskompetenz zu erwerben. Die gemeinsame und eigene Lern- und Arbeitspraxis wurde in Reflexionsgruppen bearbeitet.
Während dieses Ausbildungsprogramm zum Ziel hatte, Studierende als Nachfragende am Arbeitsmarkt besser zu qualifizieren, hatte der begleitende Forschungsschwerpunkt zum Ziel, ArbeitgeberInnen dahingehend zu beforschen, ob die ausgebildeten Kompetenzen von Ihnen auch nachgefragt werden. Ob prozessorientierte Zusatzkompetenzen auch spezifische Chancen für Frauen darstellen, war ein ergänzender Forschungsbereich.
Darüber hinaus wurde das Lehrprogramm über die gesamte Laufzeit hinweg begleitend und ex-post evaluiert. Die begleitende Evaluation wurde in Form einer teilnehmenden Beobachtung gestaltet und legte den Fokus auf gendersensibles Lehren und Lernen. Ein Produkt dieses Evaluationsprozesses war die Erarbeitung eines Leitfadens für gendersensible Didaktik.
Unterlagen zum Lehrprogramm (pdf)

