
Lehre spielt im Rahmen des Arbeitsbereiches eine große Rolle, da es ein Ziel des Arbeitsbereiches ist, mit Formen des Lehrens und Lernens zu experimentieren.
Im Zentrum der Arbeit steht es, Lernprozesse zu generieren, die nachhaltig für die Lernenden – vor allem aber die Studierenden – sind. Dabei geht es uns darum, dass das erworbene Wissen auch tatsächlich angewendet werden kann. Dazu bedarf es reflexiver Lernformen, die in speziellen Lehrprogrammen im Rahmen des Arbeitsbereichs angeboten werden. Sowohl das Lehrprogramm Universität & Arbeitsmarkt“ (2003-2005, EU gefördert) als auch das Lehrprogramm Interdisziplinäre Kommunikation, Wissensnetzwerke und soziales Lernen stellen auf solche Lernformen ab. Im Zentrum steht die Reflexion eigener Kommunikationsformen und der eigene Praxis im Spannungsfeld von Individuum, Gruppe, Organisation und Gesellschaft. Dabei geht es zum einen darum, die eigene Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen, aber auch eine kritische Haltung zu Wissen und Expertise zu erlangen, indem beispielsweise das Verhältnis von ExpertInnen und Laien einer kritischen Betrachtung unterzogen wird: Wie können Laien (wissenschaftliches) Wissen für sich nutzbar machen und für sich relevante Entscheidungen treffen?
Weitere Bereiche im Rahmen dieser Lehrprogramme sind reflexive Formen des Selbstcoachings im Berufsbereich, Zusammenarbeit in Netzwerken, sowie Erwerb wissenschaftlicher Instrumente zur Analyse sozialer Netzwerke. Projekte- und Teamarbeit stellen eine Kernkompetenz dar, die in unseren Lehrprogrammen vermittelt wird.
Die Lehrenden arbeiten disziplinenübergreifend zusammen: Geschichte, Ökonomie, Ethnologie, Technik, Soziologie und Philosophie. Die Lehrveranstaltungen setzen sich ebenfalls aus Studierenden unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zusammen.
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