Hinter dem Lehrangebot des Programms Interdisziplinäre Kommunikation, Wissensnetze & soziales Lernen verbirgt sich die Absicht, Wissen und dessen Anwendung in einem gesellschaftlichen Kontext zu begreifen und Prozesse der Interaktion über Wissen erfahrbar zu machen. Die einzelnen Lehrveranstaltungen fokussieren auf unterschiedliche Vermittlungs- und Erfahrungsbereiche: Kommunikation als Interaktion im Forschungsfeld und eigene Erfahrungen im Universitäts- und Berufsalltag, Wahrnehmen von Gruppenprozessen sowie Erstellen von Forschungs-designs und Evaluation von wissenschaftlichen Forschungsprojekten. Wichtig in diesem Kontext des Wahrnehmens und Reflektierens von Kommunikationsprozessen ist der Zusammenhang zur eigenen Biographie und eigenen beruflichen Perspektive.
Der Prozessorientierung entsprechend sind die Lehrveranstaltungen interdisziplinär mit einem Schwerpunkt auf Sozial- und Geisteswissenschaften.

Leiterin des Lehrprogramms: Dr. Silvia Hellmer

Inhalte und Struktur des Lehprogramms:
Das Lehrprogramm fokussiert auf Lehrinhalte, die das Regelstudium ergänzen. Vermittelt werden soziale und kommunikative Kompetenz. Berufsorientierung:
Im ersten Semester erfolgt eine Standortbestimmung, welches Wissen und welche Kompetenzen für die weitere berufliche Laufbahn bereits vorhanden sind (Methode biografische Interviews) und welche Schritte noch zu setzen sind. Im zweiten Semester werden Netzwerke in ein zukünftiges Berufsfeld aufgebaut.

Interdisziplinäre Projektarbeit:
Die Studierenden lernen anhand von kleinen Praxisprojekten interdisziplinäre Problemstellungen zu bearbeiten und zu evaluieren. Gestaltung von Kommunikationsprozessen und Aufbau von sozialen Netzwerken:
Kommunikation und die Gestaltung von Prozessen rücken zunehmend ins Zentrum jeder beruflichen Tätigkeit. Deshalb ist das Wissen über diese Prozesse und der Erwerb dieser Kompetenzen zentral.
Soziale Kompetenz unterstützt die eigene berufliche Praxis - insbesonders auch in der Arbeit in (interdisziplinären) Projekten. Soziale Netzwerke legen den Fokus auf Beziehungen und bilden damit die Mehrdimensionalität von Kommunikationsprozessen ab. Das Fokussieren auf relevante AkteureInnen und Kommunikationen stellt die Grundlage für Gestaltung und Steuerung von sozialen Prozessen dar.

AdressatInnen:
Angesprochen werden Studierende am Ende ihres Studiums, die

  • sich beruflich orientieren möchten und erste universitäts- und berufsübergreifende Netzwerke aufbauen möchten
  • an interdisziplinärer Projektarbeit interessiert sind,
  • sich mit Kommunikationsprozessen in Gruppen und Teams auseinandersetzen möchten und ergänzende Lernzugänge der Auswertung eigener Erfahrungen im universitären und beruflichen Kontext kennen lernen möchten

Anrechenbarkeit und Zertifikat:
Die Anrechenbarkeit ergibt sich gemäß den nachfolgend angeführten Detailinformationen zur jeweiligen Lehrveranstaltung (Titel, LehrendeR, Computernummer, -, Anzahl der Semesterwochenstunden, Ort, Zeiten, Anmeldung).

Details zur Anrechenbarkeit in den verschiedenen Studienrichtungen finden sich im PDF zum Download (28 KB).

Wenn TeilnehmerInnen zwölf Semesterwochenstunden im Rahmen des Lehrprogramms erfolgreich absolvieren, erwerben die Betreffenden - über die einzelnen Zeugnisse hinaus - ein Zertifikat.

Detailierte Informationen zur Konzeption des Lehrprogramms inklusive Übersichtsgrafik als Download (pdf 36 KB).