Netzwerke für Frauen in Wissenschaft und Forschung

819.016 Uni Klagenfurt, IFF, Lehrprogramm, Masterstudium Sozial- und Humanökologie Uni Wien, Geschichte, 190.249 Uni Wien, Bildungswissenschaft (2 SeWo Std., 4 ECTS).

 
 


LV-Leiterinnen:
Dr. Angelika Brechelmacher
Mag. Barbara Smetschka

Ort:
Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF), Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien; siehe Aushang im Lift.

Termine:
Mo, 09.03.2009, 13-15.00 Uhr (Vorbesprechung)
Mo, 16.03.2009, 13-17.00 Uhr
Mo, 30.03.2009, 13-17.00 Uhr
Mo, 20.04.2009, 13-17.00 Uhr
Mo, 27.04.2009, 13-17.00 Uhr
Mo, 04.05.2009, 13-17.00 Uhr
Mo, 18.05.2009, 13-17.00 Uhr

Persönliche Anmeldung bei:
Dr. Angelika Brechelmacher, IFF, Tel.: (01) 522 4000-124 angelika.brechelmacher@uni-klu.ac.at
Mag. Barbara Smetschka, IFF, Tel.: (01) 522 4000-415 barbara.smetschka@uni-klu.ac.at

Inhalt und Ziele:
Sind Netzwerke eine Strategie zur Verbesserung der Situation von Frauen in Wissenschaft und Forschung? Wir beschäftigen uns in diesem Seminar mit aktuellen Konzepten zu Netzwerken aus verschiedenen Wis-senschaftsdisziplinen, mit der praktischen Umsetzung von Vernetzung in Netzwerken für Frauen in der Wis-senschaft und mit der Möglichkeit, eigene Netzwerkideen zu entwickeln.

Ausgehend von einer Analyse der Situation von Frauen an Universitäten untersuchen wir bestehende Frau-en-Netzwerke im Wissenschaftsbereich und ihren Nutzen für die Arbeit von Wissenschafterinnen. Die Veror-tung der eigenen Person in Netzwerken ist ebenso Thema wie die Diskussion von Netzwerkkompetenz und die Genderperspektive darauf. Weiters wird die Bedeutung von Netzwerken für die Teilnahme an nationalen und internationalen Forschungsförderprogrammen behandelt. Das Seminar richtet sich an Studierende aller Wissenschaftsdisziplinen. Vernetzungsangebot und – praxis innerhalb der eigenen Disziplin werden diskutiert und disziplinenübergreifend verglichen.

Methode / Didaktik: Die Blockseminare finden in Form von Werkstattgesprächen statt, mit theoretischen Inputs von Seiten der LV-Leiterinnen und Referaten der LV-TeilnehmerInnen. Die Studierenden sollen mittels ExpertInnen-Interviews, Internet- und Literaturrecherche Wissen über Netzwerke und bestehende Frauen-Netzwerke gewinnen und Strategien für eigenes Networking entwickeln.

AdressatInnen:
Sozial-, Kultur- und Naturwissenschaften am Ende des Studiums (Bachelor, Bakkalaureat, Master, Doktorat).

Anrechenbarkeit:
Geschichte, Masterstudium Sozial- und Humanökologie, Soziologie, Ökologie, Anthropologie, Bildungswissenschaft, Internationale Entwicklung oder aufgrund persönlicher Vereinbarung mit der jeweiligen Studienprogrammleitung. Details zur Anrechenbarkeit finden sich im PDF zum Download (26 kb).

Voraussetzung für den Zeugniserwerb:
Permanente Anwesenheit und aktive Beteiligung am Diskussionsprozess, Durchführung von ExpertInnen-Interviews, Präsentation eines Referates, Verfassen einer Seminararbeit.

Literatur:

Bauer-Wolf, S., Payer, H., Scheer, G. (Hg.) (2008): Erfolgreich durch Netzwerkkompetenz. Handbuch für Regionalentwicklung, Springer: Wien, New York.

Frerichs, Petra; Wiemert, Heike (2002): Ich gebe, damit du gibst. Frauennetzwerke - strategisch, reziprok, exklusiv. Leske + Budrich
Goy, Antje (2004): Vernetzte Frauen. Netzwerke als Beitrag zur beruflichen Förderung von Frauen. Verlag Soziale Theorie & Praxis.
Hartmann, Christian; Schrittwieser, Walter (2001): Kooperation und Netzwerke: Grundlagen und konkrete Beispiele. Graz: Mind Consult OEG.
Mörtl, Kathrin. (2004): Netze knüpfen – Fäden spinnen. Eine theoretische und empirische Erarbeitung be-rufsbezogener Frauennetzwerke als mögliche Unterstützung zum beruflichen Erfolg von Frauen am Beispiel business frauen center Kärnten. Diplomarbeit an der Universität Klagenfurt.

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