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LV-LeiterInnen:
Dr. Silvia Hellmer
Ass.Prof. Dr. Martin Schmid
Ort:
Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung
(IFF), Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien.
Termine:
Mo, 04.03.2009, 10.00 - 12-00 Uhr, SR 6 (Vorbesprechung)
Mi, 11.03.2009, 09.30 - 13.30 Uhr, SR 6
Mo, 23.03.2009, 09.30 - 13.30 Uhr, SR 3
Mi, 29.04.2009, 09.30 - 13.30 Uhr, SR 6
Mi, 13.05.2009, 09.30 - 13.30 Uhr, SR 6
Mi, 20.05.2009, 09.30 - 13.30 Uhr, Exkursion
Mi, 10.06.2009, 09.30 - 13.30 Uhr, SR 6
Anmeldung:
bis 2. März März 2009 bei:
LehreIK@uni-klu.ac.at;
inhaltliche Rückfragen bei Dr. Silvia Hellmer:
silvia.hellmer@uni-klu.ac.at
Inhalt
/ Methodik / Didaktik:
Ziel der Lehrveranstaltung ist, den Austausch zwischen ExpertInnen und Studierenden bewusst zu erleben und zu gestalten. Dieser Austausch soll bei konkreten Anliegen ansetzen. Interessen und Probleme der Studierenden über soziale Bedingungen des Arbeitslebens (Sozialversicherung, Sozialleistungen, etc.), der Arbeitsbedingungen (Arbeitsverträge, Arbeitszeiten, etc.) und des Berufseinstiegs werden zentrale Inhalte der Kommunikation mit ausgewählten ExpertInnen sein. Die Studierenden werden so in der Entwicklung ihrer beruflichen Perspektiven unterstützt. Indem wir über diese konkreten Kommunikationssituationen mit ExpertInnen in der Lehrveranstaltung reflektieren, wollen wir zu allgemeineren Schlüssen über Bedingungen und Möglichkeiten der Kommunikation zwischen ExpertInnen und Laien und die Rolle von Expertise in individuellen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen kommen.
Damit der Dialog mit ExpertInnen gelingen kann, ist es unverzichtbar, als Laie die Voraussetzungen und Vorentscheidungen der jeweiligen Expertise herauszuarbeiten. Dazu bedienen wir uns eines kulturwissenschaftlichen Ansatzes. Die Studierenden werden dazu angeleitet, aus ihren eigenen Beobachtungen und deren Reflexion in der Gruppe auf die Kultur (Inhalte, Prozesse, Werte und mentale Modelle) der jeweiligen Expertenorganisationen zu schließen.
Methodisch
werden sich fragen- und interessensgeleitete Informationsblöcke und
Inputs abwechseln mit Reflexionseinheiten der Studierenden über ihre
berufliche Perspektive und ihre konkreten Erfordernissen des Berufseinstiegs.
ExpertInnen berichten aus ihrem Berufsalltag und ihren Erfahrungen, Studierende
vertiefen ihre Kenntnisse über Arbeits- und Sozialbedingungen im
Berufsleben. Zudem sollen diese Reflexionseinheiten einen Raum bieten,
in dem allgemeiner über die Rolle von ExpertInnen in der Gesellschaft
nachgedacht werden kann.
Die
Lehrveranstaltung ist zweisemestrig geplant. Studierende, die beabsichtigen
beide Semester zu belegen, werden bevorzugt aufgenommen. Im 2. Semester
liegt der Fokus auf der Rolle der Medien.
Die
Lehrveranstaltung ist Teil des Lehrprogramms Interdisziplinäre Kommunikation, Wissensnetzwerke und soziales Lernen.
AdressatInnen:
Sozial-, Kultur- und Naturwissenschaften am Ende des Studiums (Bachelor, Bakkalaureat, Master, Doktorat).
Anrechenbarkeit:
Geschichte, Masterstudium Sozial- und Humanökologie, Soziologie, Ökologie, Anthropologie, Bildungswissenschaft, Internationale Entwicklung oder aufgrund persönlicher Vereinbarung mit der jeweiligen Studienprogrammleitung. Details zur Anrechenbarkeit finden sich im PDF zum Download (26 kb)
Voraussetzung
für den Zeugniserwerb:
permanente Teilnahme und Reflexionsprotokoll.
Zertifikat:
Absolvierung von mindestens 12 Semesterwochenstunden im Rahmen des Lehrprogramms Interdisziplinäre Kommunikation, Wissensnetzwerke und soziales Lernen.
Literatur:
| S.
Böschen/P. Wehling, Wissenschaft zwischen Folgenverantwortung
und Nichtwissen. Aktuelle Perspektiven der Wissenschaftsforschung
(2004) |
| Roland
Fischer, Universitäre Allgemeinbildung, in: iff Texte, Band 6,
Studium Integrale, Springer Wien New York, Wien 2000 |
| G.
Goettle, Experten. Die andere Bibliothek im Eichborn Verlag, 2004 |
| B.
Schumacher/Th. Busset, Thomas (Hg.), Experten/L'expert. Aufstieg einer
Figur der Wahrheit und des Wissens (Traverse. Zeitschrift für
Geschichte, 2001/2002) |
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Schein,
Edgar H.: Prozessberatung für die Organisation der Zukunft.
Der Aufbau einer helfenden Beziehung. Köln 2000.
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