Grundlagen der Sozialen Netzwerkanalyse II

Dr. Harald Katzmair, Mag. Christian Gulas

VC, 2 Std. - 190.251 (Bildungswissenschaften Uni Wien), 823.014 (Lehrprogramm Uni Klagenfurt)

Termine:
Mi, 10. März 2010, 18.00 – 20.00 Uhr

Do, 15. April 2010, 09.00 – 17.00 Uhr

Do, 29. April 2010, 09.00 – 17.00 Uhr

Do, 17. Juni 2010, 09.00 – 17.00 Uhr

 

Ort: Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, Seminarraum 4c.

Info und Anmeldung: bis 2. März 2010 bei: LehreIK@uni-klu.ac.at; inhaltliche Rückfragen bei Dr. Silvia Hellmer: silvia.hellmer@uni-klu.ac.at

Inhalt/Methodik/Didaktik:
Soziale Netzwerkanalyse (kurz: SNA) ist eine wissenschaftliche Methode, mit deren Hilfe das vielfaeltige Universum emotionaler, sozialer, technologischer, wirtschaftlicher und politischer Beziehungen praezise erfasst, visualisiert und analysiert werden kann. Gleich ob es sich dabei um die Beziehungen zwischen Personen, Abteilungen, Teams, Projekten, Einwahlknoten in das Internet, Staedten, Standorten oder ganzen Volkswirtschaften handelt: mit Sozialer Netzwerkanalyse koennen theoretisch alle nur erdenklichen Beziehungen zwischen „Akteuren“ untersucht werden (vgl. INSNA – International Network for Social Network Analysis http://www.sfu.ca/~insna/)

Das Seminar vermittelt wissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Netzwerkanalyse und gibt einen Ueberblick ueber existierende Stroemungen und Ansaetze der SNA. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei jenen Methoden und Modellen geschenkt, die von BeraterInnen - vor allem im angelsaechsischen Raum – zur Analyse von Kommunikationsbeziehungen in Kleingruppen und Organisationen angewandt werden. Schwerpunkt im SS 2010 sind Theorien zum Thema „Organizational mapping“. Jede Seminareinheit besteht aus 2 Teilen. Im ersten Teil werden auf Basis definierter Lernziele im Stile eines Vortrags Inhalte vermittelt. Im zweiten Teil werden die praktische Relevanz der Inhalte fuer die anwesenden KollegInnen diskutiert und die Moeglichkeiten der Einbettung netzwerkanalytischer Techniken in die eigene Arbeit ausgelotet.

Voraussetzung für den Zeugniserwerb: aktive Mitarbeit, schriftliche Ausarbeitung und Praesentation der geforderten Produkte.

AdressatInnen: Studierende aus Sozial-, Kultur- und Naturwissenschaften; 2. und 3. Studienabschnitt.

Anrechenbarkeit: Geschichte, Soziologie, Oekologie, Anthropologie, Mag. Studium Sozial- und Humanökologie oder aufgrund persoenlicher Vereinbarung mit der jeweiligen Studienprogrammleitung.

Zertifikat: Absolvierung von mindestens 12 Semesterwochenstunden im Rahmen des Lehrprogramms Interdisziplinäre Kommunikation, Wissensmanagement und soziales Lernen.

Literatur:

Lin, N. (2002). Social Capital. Cambridge: University Press.

Burt, R.S. (1995). Structural Holes: The Social Structure of Competition. Harvard: University Press

Cross, R.L. & Parker, A. (2004). The Hidden Power of Social Networks. Harvard: Business School Press

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