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Allgemeine Informationen zum Lehrprogramm
"Interdisziplinäre Kommunikation, Wissensnetze & soziales Lernen"
Dieses Angebot an Lehrveranstaltungen verfolgt die Absicht, Wissen und dessen Anwendung in einem gesellschaftlichen Kontext zu begreifen und Prozesse der Interaktion über Wissen erfahrbar zu machen. Die einzelnen Lehrveranstaltungen fokussieren auf unterschiedliche Vermittlungs- und Erfahrungsbereiche: Kommunikation als Interaktion im Forschungsfeld und eigene Erfahrungen im Universitäts- und Berufsalltag, Wahrnehmen von Gruppenprozessen sowie Erstellen von Forschungsdesigns und Evaluation von wissenschaftlichen Forschungsprojekten. Wichtig in diesem Kontext des Wahrnehmens und Reflektierens von Kommunikationsprozessen ist der Zusammenhang zur eigenen Biographie und eigenen beruflichen Perspektive.
Der Prozessorientierung entsprechend sind die Lehrveranstaltungen interdisziplinär mit einem Schwerpunkt auf Sozial- und Geisteswissenschaften.
Inhalte und Struktur des Lehprogramms:
Das Lehrprogramm fokussiert auf Lehrinhalte, die das Regelstudium aus einer interdisziplinären Perspektive ergänzen. Vermittelt werden soziale und kommunikative Kompetenz, die an theoretische Modelle und Methoden angebunden werden.
Berufsorientierung:
Auf Basis handlungsorientierter theoretischer Modelle aus den Kultur- und Sozialwissenschaften wird eine Verbindung zwischen Studium und (möglicher) eigener Berufspraxis hergestellt, um Schnittstellen zwischen den jeweiligen TeilnehmerInnen (Individuen im Sinne von AkteurInnen) und gesellschaftlichen Möglichkeiten und Barrieren (konkret der Arbeitswelt) herzustellen. In einem nächsten Schritt werden auf Basis der Methode biografischer Interviews Berufsfelder reflektiert und Netzwerke in Berufsfelder aufgebaut.
Interdisziplinäre Projektarbeit:
Die Studierenden lernen anhand von kleinen Praxisprojekten interdisziplinäre Problemstellungen zu bearbeiten und zu evaluieren.
Gestaltung von Kommunikationsprozessen und Aufbau von sozialen
Netzwerken:
Kommunikation und die Gestaltung von Prozessen rücken zunehmend ins Zentrum jeder beruflichen Tätigkeit. Deshalb ist das Wissen über diese Prozesse und der Erwerb dieser Kompetenzen zentral. Soziale Kompetenz unterstützt die eigene berufliche Praxis - insbesondere auch in der Arbeit in (interdiziplinären und transdisziplinären) Projekten. Lernen von Individuum und Gesellschaft stehen im Zentrum von theoretischer und praktischer Reflexion.
Soziale Netzwerke legen den Fokus auf Beziehungen und bilden damit die Mehrdimensionalität
von Kommunikationsprozessen ab. Das Fokussieren auf relevante Akteure
und Kommunikationen stellt die Grundlage für Gestaltung von sozialen
Prozessen dar.
AdressatInnen:
Angesprochen werden Studierende am Ende ihres Studiums, die
· + sich beruflich orientieren möchten und dazu biografische Ansätze
nutzen möchten
· + an interdisziplinärer Projektarbeit interessiert sind,
· + sich mit Kommunikationsprozessen in Gruppen und Teams
auseinandersetzen möchten und Lerninhalte im Spannungsfeld zwischen
Individuum und Gesellschaft erarbeiten möchten
Anrechenbarkeit und Zertifikat:
Die Anrechenbarkeit ergibt sich gemäß den nachfolgend angeführten
Detailinformationen zur jeweiligen Lehrveranstaltung (Titel, LehrendeR,
Computernummer, Lehrveranstaltungstyp, Anzahl der Semesterwochenstunden,
Ort, Zeiten, Anmeldung).
Details zur Anrechenbarkeit in den verschiedenen Studienrichtungen
finden sich im PDF
zum Download (26 KB).
Wenn TeilnehmerInnen zwölf SWS im Rahmen des Lehrprogramms erfolgreich
absolvieren, erwerben die Betreffenden - über die einzelnen Zeugnisse
hinaus - ein Zertifikat.
Detailierte Informationen zum Lehrprogramm inklusive Übersichtsgrafik
als
download (pdf 124 KB). Plus zweiseitiger Folder zum Lehrprogramm
download (pdf 124 KB).
zu
den einzelnen Lehrveranstaltungen
(KOVO)
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